Kritiken

Lohengrin – Elsa

Bayerische Staatsoper München 2019

"Ein silbrig heller, kurzfristig eingesprungender Ersatz, Johanni van Oostrum, erhielt an der Seite ihrer Gesangskollegen zum abschließenden Applaus sechs Rufe vor den Vorhang.

Sie belebte den Charakter der traumtisierten Elsa mit außerordentlicher Hingabe und sang mit ebenmäßigen, silbrigen und vollem Ton, mit einfühlsamen und abwechslungsreichen Dynamiken und schöner Intonation. Sie klingt in der Tat etwa wie eine jüngere Mattila; mit einer ähnlichen Nebligkeit im oberen Register, was ihre Duette besonders ergreifend machte. Das Publikum belohnte diesen Wagner- Abend mit soviel Applaus, daß sechs mal der Vorhang zur Verbeugung geöffnet wurde - mit dem lautesten Jubel für van Oostrum; sogar nach mehrfach wiederholten Abschiedsgrüßen der Sänger ans Publikum, forderte eine Kerngruppe (vorwiegend vom Balkon) eine letzte Paarverbeugung der beiden Hauptdarsteller."

Parterre, Ben Miller November 25th 2019

Freischütz – Agathe

Barbican Hall London 2019

"Es gab erstaunliche Hauptdarbietungen von Stanislav de Barbeyrac als Max und Johanni van Oostrum als Agathe; wahrhaftig außerordentliche Sänger mit großen Karrieren vor sich. Van Oostrum klang herrlich in "Leise,leise" und schwebte mit vorzüglichen pianissimi in "Und ob die Wolke": Das ist eine außergewöhnlich schöne Stimme."

The Guardian, Tim Ashley November 5th 2019

"Die beiden Hauptdarsteller waren herausragend. Die Sopranistin Johanni van Oostrum gewichtet den Konflikt Agathes mit schwelgerischen, leidenschaftlichen Gesang, gärend mit einer Schuldlosigkeit, die einen an Wagners Elsa und Elisabeth denken lassen, welche sich systematisch hinter dieser Rolle einreihen. Während Agathes großen Nummern "Wie nahte mir der Schlummer" und "Und ob die Wolke" sang van Oostrum  ergreifend mit ausgeglichenen Mozart-ähnlichen Anmut und romantischer Sehnsucht."

Classical Source, Peter Reed November 4th 2019 

"Agathe war eine unerwartete Offenbarung. Webers schimmernde Linien umschwebend mit himmlischer Brillanz in der Höhe, den Klang wärmend mit etwas mehr Körper in der Tiefe. Die südafrikanische Sopranistin  Johanni van Oostrum war hier die herausragende Stimme. Ein strahlender Gegenpart zu der baritonalen Muskelkraft von de Barbeyrac."

The Artsdesk, Alexandra Coghlan November 5th 2019

Der Fliegende Holländer - Senta

Festival D’Opéra de Québec 2019

Johanni van Oostrum glänzt in Francios Girards bildlich fesselnder Neu-Produktion.

Mit einem aufweisend strahlenden, anziehenden und durchdringenden voll-lyrischen Spinto-Sopran war van Oostrums Senta einfühlsam, überzeugend, beherzt  und auf der Bühne ansprechend sowie das zentrale Element der besten Momente des Abends.

Die langsam und reflektiert angegangene Ballade war ein gutes Medium für van Oostrums guter Atemführung, sehr sauberen Ansätzen und ihrer beeindruckenden dynamische Bandbreite.

"..."In der letzten Strophe der Ballade zeigte van Oostrum sehr sichere und kräftige Spitzentöne. 

Senta hatte ihre Geisteshaltung verdeutlicht und nichts konnte sie aufhalten.

Im Ganzen ist ihre Stimme durch alle Register hindurch äußerst ebenmäßig und durchdringt stets das Orchester.

Letztendlich war van Oostrum in der Lage die Vorstellung zu tragen und triumphierte.

Operawire, Sebastien Turgeon, August 24th 2019

Freischütz – Agathe

Theater an der Wien 2019

Wie nahte mir der Schlummer“ zeigte einen sinnlichen mittleren Stimmklang wie auch Stimmfarbe, eine ausgezeichnete Atemführung mit überwältigenden Fis, G und Gis Fermate auf „schöne“, „neu“ und „Himmel“ und einem vortrefflichem pianissimo bei „zu dir wende ich die Hände“.

„Und ob die Wolke sie verhülle“ wurde verstärkt durch ein umwerfendes Cello Obbligato und van Oostrum demonstrierte wieder einmal ihre samtige Stimmfarbe, einwandfreie Atemführung und elegante Phrasierung. Die sagenhaft schwebende Fermate auf dem hohen As und die abwärtsführende Tonfolge auf „aller“ und „meiner“ ließen an Elisabeth Grümmer denken.

Ein weiteres wundervolles hohe A kam in der Schlußszene, wenn Agathe preisend „O Max“ singt.

Ein Treffer ins Schwarze für van Oostrum."

Operawire, Jonathan Sutherland, April 2019

Die Tote Stadt - Marietta

Opéra de Limoges 2019

"Man muss schon weit reisen, um eine  Maritetta wie Johanni van Oostrum zu finden. Diese Sopranistin ist eine wundervolle Entdeckung: Die Stimme ist schön und durch die Register hindurch homogen, mit gut kontrollierten Phrasen und perfekter Aussprache. Es fehlt einfach nichts an dieser perfekten Interpretation.

Gerade wenn sie am Ende der Vorstellung eine frische, plötzlich weichere Marietta präsentiert, ist man umso mehr vom schieren Kontrast ergriffen, den sie durch die anfänglich aggressive Sinnlichkeit des Charakters etabliert.

Zwei Sängerinnen vereint in einer? Auf jeden Fall eine wahre Meisterleistung der Rollencharakterisierung durch eine Künstlerin, deren Karriere man zweifellos folgen sollte."

Olyx, Paula Gaubert, January 29th 2019

"...in der Rolle der Marietta schwebt Johanni van Oostrum förmlich über das Orchester mit ihrer strahlenden und warmen Strauss-Stimme. Der südafrikanische Sopran ist ungemein präsent; ihre kernige, bewegliche Stimme sicher und schön über den ganzen Tonumfang hinweg - dank einer stabilen Gesangstechnik, im gleichen Moment sowohl kraftvoll wie auch zart.

Am Ende des Abends gelang es ihr ein umwerfendes, hellklingendes und wirbelndes pianissimo zu erschaffen mit einer Stimme, die scheinbar an Helligkeit und Leichtigkeit im Laufe des Abends hinzugewinnt.

Die gesprochenen Erwiderungen wurden mit Klarheit und Charme transportiert und wenn sie Maries geisterhafte Stimme annimmt - der unheilvolle süßliche Ton ihrer Phrasierung läßt einen erschauern."

Resmusica, Steeve Boscardin, 28. Januar 2019

Salome – Salome

Oper Graz 2018

"Es war klar van Oostrum ist eine ungemein versierte Sängerin mit einer grundsoliden Technik und der seltenen Gabe zur makellos artikulierten Wortfärbung. Die Stimme ist eher am lyrischen Ende der Skala, hat allerdings mehr als genug Strahlkraft und Metal wenn nötig.

Die enormen gesanglichen Herausforderungen dieser Rolle schienen mühelos – sogar das unmöglich erscheinende tiefe Ges auf „eine“ vor „Gruft“ und das finale „Todes“ der Schlußszene wurden in der Tat mit einer beeindruckenden Bruststimme gesungen. Das ausladende „Jochanaan“ auf dem H-Dur Harmoniewechsel in der Konfrontationsszene stieg herrlich über die flirrenden Streicher auf und die mannigfachen hohen H's wie u.a. auf „weiss“, „nichts“ und „Jochanaan“ hatten einen unbeugsamen Nilsson-esken Klang während einen lyrische Klarheit aufrechterhalten wurde.

„Ich bin bereit, Tetrach“ wurde mit der neckischen Klangfarbe einer unschuldigen Heranwachsenden gesungen. Der wahre Test des gesanglichen Stehvermögens kommt im Schlußmonolog.

Es war offensichtlich, daß nichts in dieser enormen gesanglichen Reichweite dieser Szene jenseits der technischen Fertigkeiten des südafrikanischen Soprans läge.

Dies war bei allem Respekt eine gewaltige Darbietung und bestätigt van Oostrum an der Spitze der heutigen Strauss-Sopranistinnen."

Operawire, Jonathan Sutherland, April 2019

"Die junge Südafrikanerin.... hatte einen in jeder Hinsicht fulminanten Abend. Nicht nur spielte sie die Kindfrau mit ihrer diffusen Suche nach einem Selbstbewusstsein und dem grandiosen Scheitern an ihrem Deal mit Herodes, mit der Erfüllung ihres Wunsches nach dem Kopf des Jochanan durchzukommen, exzellent und absolut nachvollziehbar. Sie setzte ihren hochmusikalischen und wandlungsfähigen jugendlich dramatischen Sopran auch nach all ihren Möglichkeiten bestens ein, was auch die tückischen Höhen der Partie mit einschließt. Gute Tiefe wurde beispielsweise offenbar bei „…wie eine Gruft“. Ihr finaler Monolog über der blutüberströmten Leiche des Propheten gehörte auch wegen seiner nun nach innen gewandten Tongebung und Phrasierung zu den Höhepunkten des Abends. Ein großes Talent!"
Online Merker, Klaus Billand, November 15th 2018

"Glanzstück des Abends war eindeutig die ausdrucksstarke und mit einer Prachtstimme gesegnete Johanni van Oostrum, die sich mit Selbstverleugnung auf ihre blutige Aufgabe stürzte und vor allem eine hörenswerte Schlussszene hinlegte." 
Online Merker, Peter Skorepa, November 11th 2018 

"Ein beeindruckendes Rollendebüt gelang Johanni van Oostrum, die sich nach einem vorsichtigen Start bis zum großen Finale stetig steigerte und sich in ihrer Schlussszene regelrecht in einen ekstatischen Rauschzustand sang. …in der Mittellage und den Höhen blüht ihr Sopran… wunderbar auf und verlieh der Figur einen Mix aus gelangweilter Trotzigkeit und purem Wahnsinn. Auch darstellerisch warf sich van Oostrum voll in die Partie und zeichnete das Bild einer jungen Frau, die in einem Umfeld aus Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt groß geworden ist und nun ihrerseits diese Verhaltensmuster an einem „Untergebenen“ genüsslich auslebt….. Johanni van Oostrum lieferte eine packende Interpretation der titelgebenden Salome. Schon ihretwegen sollte man sich diese Neuproduktion nicht entgehen lassen."
Bachtrack, Isabella Steppan, November 12th 2018

"Johanni van Oostrum, die vor einigen Jahren in Graz bereits in Franz Schrekers „Der ferne Klang“ begeisterte, gibt nun in der Titelpartie von „Salome“ ihr überaus souveränes Rollendebüt, zwischen frühreifer Playerin, die bereits die fatalen Mechanismen ihres Umfelds einsetzt, und verängstigtem Mädchen, das sich immer wieder verschreckt zurückzieht. Die Sopranistin hat die Energie für eine nuancenreiche Gestaltung, faszinierend, wie sie ihre Töne teils fast schon jazzig einfärbt."
Concerti, Eckhard Webere, November 13th 2018

"Johanni van Oostrum ist ein großer Sopran, der die Herausforderungen dieser Rolle auch wunderbar spielend meistert und die Intention eines Oscar Wilde genauso wie die gewaltigen Vorgaben des für seine Zeit absolut fortschrittlichen Komponisten bewegend und mitreißend umsetzt."
Kultur und Wein, November 11th 2018


 

Katja Kabanova – Katja Kabanova

Konzert Theater Bern 2018

"… agiert Johanni van Oostrum … mit einer entwaffnenden Schlichtheit. Packend gelingen ihr die von Janacek der tschechischen Sprache nachgebildeten Phrasen, vollkommen natürlich pendelt ihre Stimme zwischen sehnsüchtigen Träumen von Liebe und Anerkennung und aufkeimender Panik. Von der verschüchterten Schwiegertochter über die fast gegen ihren Willen Liebende bis hin zur verzweifelten Selbstmörderin nimmt man ihrem Spiel ebenso wie ihrer vokalen Glanzleistung jede Facette dieser Katja ab. "
Der Bund, Daniel Allbach, 22 May 2018


 

Chrysotemis – Elektra

Staatstheater Braunschweig 2018

"….debütierte Johanni van Oostrum als Chrysothemis. Sie verfügt über einen kraftvollen, aber noch durchweg lyrisch gefärbten Sopran, was für den Gegensatz zwischen den so unterschiedlichen Schwestern musikalisch unabdingbar ist.  Mit schönen, großen Bögen und starker Intensität gab sie der vom Wunsch nach einem „normalen“ Leben durchdrungenen, durchaus naiven Schwester ein überzeugendes Profil."
Online Merker, Christian Schütte, March 17th 2018

"Johanni van Oostrum stellt die Zerrissenheit zwischen Wunschdenken und verdrängter Verzweiflung überzeugend dar und singt die Kantilenen, die Strauss dazu geschrieben hat, mit wunderbar blühendem Sopran, der auch über ein klangvolle Tiefe verfügt."
Online Musik Magazin, Bernd Stopka, March 19th 2018


 

Ellen Orford – Peter Grimes

Hessisches Staatstheater Wiesbaden 2017

"Johanni van Oostrum war eine ungemein anrührende Ellen Orford, aufopfernd mit herbem Charme und glutvollem Gesang. Mit immenser Leuchtkraft in den Höhen und bestechender Intonationssicherheit zeigte sie eine Darbietung auf allerhöchstem Niveau." 
Online Merker, Dirk Schauß, March 2nd 2017 

"Den vokalen Glanzpunkt jedoch setzt Johanni van Oostrum in der Rolle der Ellen Orford. Sie ist nicht weniger als eine Idealbesetzung. Wunderbar satt ist die Mittellage, klangvoll sogar noch die ungewöhnlich tiefen Töne, die Britten der Sängerin mitunter zumutet, leuchtend, nein glühend intensiv geraten die Spitzentöne. Sie ist die gar nicht so heimliche Heldin der Aufführung. Zu einem lichten und berückenden Moment kommt es, wenn sich ihre Stimme mit den glockenhellen Sopranen von Katharina Konradi und Sarah Jones (als, sagen wir es deutlichen, Nutten) und dem sonor-gutturalen Alt von Andrea Baker (als Puffmutter Auntie) zu einem wunderbar zart-schwebenden Quartett fügt („From the gutter, why should we trouble at their ribaldries?“). " 
Der opernfreund, Michael Demel, March 25th 2017 


 

Eva – Die Meistersinger von Nürnberg

Komische Oper Berlin 2016

"Die südafrikanischen Sopranistin Johanni van Oostrum liefert die stimmlich beste Leistung des Abends. Ob rezitativisch oder im Legato, dramatische Akuti oder große Intervallsprünge, technisch scheint es bei ihrem wohltimbrierten lyrischen Sopran, der zum Spinto tendiert, keine Grenzen zu geben. Der Beginn des Quintetts „Selig wie die Sonne“ klingt überirdisch, für den berühmten „Schwarzkopf-Triller“ im dritten Akt hätte wahrscheinlich sogar deren gestrenge Namensträgerin Applaus gespendet. Kein Wunder, dass die Bayerische Staatsoper diese wunderbare Sängerin, deren Namen man sich merken wird müssen, im November als Figaro Gräfin unter Vertrag hat."
Der neue Merker, Dr. Ingobert Waltenberger, October 2nd 2016

Judith - Holofernes

Theater Bonn 2016

"Johanni van Oostrum ist eine ideal Besetzung; eine Stimme mit sinnliche verführerische Sinnlichkeit, und unangestrengte dramatische kraft."
WDR5, Ulrike Gondorf, May 30st 2016

"Johanni van Oostrum als Judith bewältigen die gewaltigen musikalischen Anstrengungen so, dass man diese nicht hört… van Oostrum hat unter dem wild lodernden jugendlich-dramatischen Feuer noch Raum für schöne, sogar innige lyrische Phrasen."
Concerti, Andreas Falentin, May 30st 2016

"Johanni van Oostrums Judith ist eindrucksvoll und berührend gespielt und ausgezeichnet gesungen. Sie zeigt einen farbenreichen Sopran und meistert die schwierig zu singende Partie mit Bravour."
Der Opernfreund, Jochen Rüth, May 30st 2016


 

Senta - Der Fliegende Holländer

Theater und Orchester Heidelberg 2016

"Eine schauspielerisch intensive Senta, die ihrem Part mit wunderbarer italienischer Technik, in jeder Lage samtenem Stimmklang und emotionaler Tongebung auch vokal voll und ganz entsprach, war Johanni van Oostrum. Diese vielversprechende junge Sopranistin sei Bayreuth ans Herz gelegt.“ 
Der Opernfreund, Ludwig Steinbach April 24th 2016

“Wirklich toll hingegen Johanni van Oostrum als Senta, die den jugendlich-radikalen Ton Sentas perfekt trifft und auch sonst mit den absurd hohen Anfangstönen ihrer Arie so gar keine Probleme zu haben schien. Bravissima !” 
Opernschnipsel, April 25th 2016

“Johanni van Oostrum war eine Senta von überragendem Format. Bedingungslos steigerte sich die dramatische Sopranistin hinein in ihre Idee einer reinen Liebe, die sie wie ein politisches Ideal in sich trägt. Die auf die Tische steigt und ihre Ballade wie ein flammendes Fanal singt. Wunderbar beseelt und innig, dann zu schlanker Leuchtkraft gesteigert. Betörender Pianogesang und genauso hochintensiv im strahlenden Forte: In großer Reinheit sang die südafrikanische Sopranistin.“ 
Rhein-Neckar-Zeitung, Rainer Köhl April 11th 2016

"Offensichtlich wurde am Premierenabend hingegen, dass Johanni van Oostrum ihre Partie zartfühlend und wunderbar unangestrengt bewältigte, die Ballade – erst neckisch verschüchtert angesetzt – war der reinste Wohlklang." 
Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg April 12th 2016


 

Grete - Der Ferne Klang

Oper Graz 2015

“Johanni van Oostrum bleibt keine Facette der Grete schuldig, ihr mühelos aufblühender, leuchtender, höhensicherer Sopran ist das vokale Zentrum des Abends...” 
Kronen Zeitung September 28th 2015 

"Die einzige, die selbst dann noch mühelos mithielt, wenn Dirk Kaftan das Orchester zu monumental schwelgenden Passagen anhielt, war Johanni van Oostrum als Grete. Mit klarem Sopran kostete sie die gesamte dynamische Bandbreite der Rolle aus und konnte selbst dann noch mit strahlenden, wohlklingenden und völlig unforcierten Höhen beeindrucken, wenn sie sich gegen die Klangwogen aus dem Orchestergraben durchsetzen musste. Gleichzeitig vermittelte sie die Wandlung beziehungsweise. den Abstieg von der unschuldigen Grete über die depressive Edelkurtisane Greta bis hin zur gefallenen Straßendirne mit emotionsgeladener Stimme, einer facettenreichen schauspielerischen Leistung und vollem Einsatz (etwa kopfüber von einer Poledance-Stange hängend!) für die Rolle." 
Bach Track, Isabella Steppan Sep 28th 2015 

"Mit ihrer klaren Sopranstimme, die technisch hervorragend geführt ist, war sie eine ideale Besetzung. Sie verstand es wunderbar, die großen Melodiebögen zu spannen und die Töne aus dem Piano heraus zu entwickeln und zum Blühen zu bringen. 
Als Darstellerin überzeugte sie, die in allen drei Akten fast ständig auf der Bühne ist, durch Natürlichkeit." 
Der Opernfreund, Hermann Becke, September 27th 2015

"Johanni van Oostrum als Grete bot in all den Verwandlungen, vom verliebten aber auch rebellischen Wirtshaustöchterl über den Bordellstar hin zur Straßenhure eine beklemmende Studie des Abstiegs 
bis zum letzten fast erstickten Verzweiflungsschrei über der Leiche ihres Liebhabers (…) 
Die jugendlich-dramatische, in Süd-Afrika geborene und u.a. bei Mimi Coertse ausgebildete Sopranistin setzte Glanzlichter mit sicheren und strahlenden Tönen in die Gesangslinie.... Jubel für Van Oostrum und Dirk Kaftan." 
Der Neue Merker, Peter Skorepa, September 26th 2015

"Sängerisch verlangt das Werk den Protagonisten viel ab: Johanni van Oostrum ist eine hochintensive Grete, von ätherischem Pianogesang bis hin zu den glühenden Leidenschaften." 
Opernnetz, Helmut Christian Mayer Sep 26th 2015 

"Johanni van Oostrum erweist sich mit ihrem ebenso lyrischen wie konturierten Sopran als Idealbesetzung für Grete," 
Deutschlandradio Kultur, Jörn Florian Fuchs Sep 26th 2015


 

Elsa - Lohengrin

Hessisches Staatstheater Wiesbaden 2015

"Eine wahre Lichtgestalt dagegen die Elsa der südafrikanischen Sopranistin Johanni van Oostrum, die 2013 in Weimar mit dieser Partie debütiert hat und eine anrührend mädchenhafte Klarheit mit dramatischen Höhenflügen verbindet. (The South African soprano Johanni van Oostrum, makes a radiant appearance as Elsa, and has the ability to connect a touching girlish lucidity with dramatic high-altitude flights.)"
Allgemeine Zeitung, Volker Milch Mar 17th 2015


 

Marschallin – Der Rosenkavalier

Deutsches National Theater Weimar 2014

“Und allein schon die Marschallin Johanni van Oostrum lohnt den Abend: Wunderbar aufblühend, mit mustergültiger Artikulation und Ausstrahlung – eine fürstliche Marschallin!“ 
Neue Muzikzeitung, Joachim Lang, November 2nd2014 

“Die Feldmarschallin der Johanni van Oostrum gebietet souverän über die Stimmungslagen der von später Liebe entflammten, gleichwohl sich melancholisch-weise bescheidenden Frau, die in Ihren berühmten Monolog am Ende des ersten Akts - "Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding" - Charaktergröße und Stimmschönheit generös in Einklang bringt.“ 
Wolfgang Schreiber 2014 

“Johanni van Oostrum trifft den melancholischen Sehnsucht der verzichtenden Frau in jeder Phrase, kann die Stimme aufblühen lassen, gestaltet den Text hintergründig wissend und singt dabei mit großer Ausstrahlung.“ 
Deutschlandradio Kultur, Uwe Friedrich October 31st 2014


 

Elsa – Lohengrin

Deutsches National Theater Weimar 2013

"An diesem Abend heißt die „Erlöserin“ Johanni van Oostrum. Wäre sie nicht gewesen, wäre die vom Weimarer Publikum lautstark umjubelte Premiere des „Lohengrin“ vokal nicht ganz so glanzvoll verlaufen. Den Namen Johanni van Oostrum sollte man sich, falls man ihn noch nicht kannte, unbedingt merken."
Der Operfreund Sept. 2013

"Zumal, wenn die Entdeckung des Abends, die Elsa der Johanni van Oostrum von ihrem Ritter träumt und dann doch wissen will, wer er eigentlich ist. Solch eine Elsa muss man lange suchen. Allein sie lohnt den Weg nach Weimar!“
Neues Deutschland Sept. 2013

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