Johanni van Oostrum | Biogaphie

BiographIE

Die südafrikanische Sopranistin Johanni van Oostrum hinterließ unlängst einen starken Eindruck an der Bayerischen Staatsoper, als sie kurzerhand als Elsa in Lohengrin einsprang.

 

Dank ihrer stets gefeierten und außergewöhnlichen darstellerischen Fähigkeiten 

ist sie eine sehr gefragte Interpretin

großer Strauss- und Wagerpartien, so wie Janáček- und Mozartrollen.

 

Sie musizierte unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Ivor Bolton, Yannick Nézet-Séguin, Bertrand de Billy, Asher Fisch, Lother Koenigs, Massimo Zanetti, Henrik Nánási, Antonello Manacorda, Oksana Lyniv und Gianluca Marciano und arbeitete u.a. mit Regisseuren wie Harry Kupfer, Barrie Kosky, Andreas Homoki, Tobias Kratzer, Francois Girard, Florentine Klepper und Vera Nemirova. 

 

2020 beginnt für Johanni zusammen mit Jonas Kaufmann und dessen Konzerttournee „Mein Wien“ in den Städten Hamburg, Düsseldorf und Luzern. 

Zu den Feierlichkeiten der 250igsten Beethoven Jahres wird Johanni Beethovens
„Ah! Perfido“ mit der Staatskapelle Weimar musizieren und ihr Debüt als Leonore in Beethovens Fidelio geben; beides an der Cape Town Oper wie auch an der Garsington Oper. 

 

Sie kehrt zurück an das Hessische Staatstheater Wiesbaden als Ellen Orford in Brittens „Peter Grimes“, als Chrysothemis in „Elektra“ und Marschallin aus „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss. Ihre Darbietung der Chrysothemis findet im Rahmen der Internationalen Maifestspiele statt. 

In Hamburg wird sie ihr Debüt mit dem NDR Elbphilharmonie Orchster geben. Zu erleben wird Janáčeks Glagolitische Messe sein unter der Leitung van Alan Gilbert. 

 

Letzte Spielzeit gestaltete sie drei große Hauptrollen-Debüts.
Die Titelrolle in einer Neuproduktion von Richard Strauss' Salome an der Oper Graz, Marietta in Korngolds „Die tote Stadt“ mit Opéra de Limoges und Agathe in Webers „Der Freischütz“ mit Insula Orchester unter Laurence Equilbey.
Musikkritiker Jonathan Sutherland schrieb im Operawire über Johannis Portait der Salome: ...„bestätigt Van Oostrum an der Spitze der heutigen Strauss-Sopranistinnen“... Ihre erste Agathe in Webers „Der Freischütz“ wurde mit Enthusiasmus an folgenden Häusern aufgenommen: Theater de Caen, Aix-en-Provence, dem BOZAR in Brüssel, Theater an der Wien, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Grand Théâter de la Ville de Luxemburg, Théâter des Champs-Élysèes in Paris, dem Barbican in London und an der Opéra de Rouen Normandie und wird bald auf DVD erscheinen. 

 

Die Marschallin in Strauss „Der Rosenkavalier“ wurde zu Johannis Paraderolle. Eine Rolle, die sie u.a. sang an der Niederländischen Staatsoper Amsterdam, der Königlichen Oper in Schweden, dem Bolshoi Theater in Moskau, an der Komischen Oper Berlin, dem Deutschen Nationaltheater Weimar und der Estischen Nationaloper. 

 

Vorige Engagements inkludierten u.a.:
Senta aus Wagners „Der fliegende Holländer“ am Quebec Opern Festival, an der Cape Town Opera, dem Theater Bonn und dem Theater und Orchester Heidelberg.
Gräfin Almaviva aus Mozarts „Die Hochzeit des Figaros“ an der Bayerischen Staatsoper München, der Minnesota Oper und dem Königlichen Concertgebouw Amsterdam. 

Die Erste Dame aus Mozarts „Die Zauberflöte“ am Festspielhaus Baden-Baden (bereits 2019 auf CD bei Deutsche Grammophon erschienen) an der Bayerischen Staatsoper, Tokyo Bunka Kaikan und der Komischen Oper Berlin.
Chrysothemis in Richard Strauss' Elektra am Staatstheater Braunschweig und Theater Bonn. 

Elsa aus Wagners Lohengrin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, dem Theater Bonn und dem Deutchen Nationaltheater Weimar.
Grete aus Schrekers „Der Ferne Klang“ an der Oper Graz, die Titelrolle aus Janáčeks Katja Kabanova am Konzerttheater Bonn, dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden und dem Janáček Festival in Brno und Judith aus Emil Nikolaus von Rezniceks „Holofernes“ am Theater Bonn. 

 

Als Konzertsolistin trat sie zu zahlreichen Anlässen mit der Staatskapelle Weimar auf. Interpretierte Beethovens 9.Sinfonie und Strauss Orchesterlieder zum Richard Strauss 150 Jahre Jubiläums-Festkonzert in Weimar. Sie musizierte ebenso Strauss „Vier letzte Lieder“ auf dem Al Bustan Festival in Beirut und mit der Staatskapelle Weimar in Bayreuth. 

 

Geboren in Südafrika ist Johanni van Oostrum Absolventin der Universität Pretoria. Sie erhielt ihre Gesangsausbildung bei Dr. Mimi Coertse und war Mitglied der „Black Tie” Opernstudio.
Sie erhielt erste Preise beim niederländischen Erna Spoorenberg Gesangswettbewerb und dem Ruth Lopin Nash Preis von der New Yorker Oratorio Gesellschaft an der Weill Carnegie Hall. 

Sie wurde geehrt mit dem Fleur du Cap Theater Preis für die beste weibliche Darbietung im Bereich Oper für ihre Darstellung der Senta in „Der fliegende Holländer“ an der Cape Town Oper. 

Im Jahr 2019 ehrte ihre Alma Mater sie mit einem Preis für Errungenschaften in darstellenden Künste. 

© Johanni van Oostrum 2019 | design by Sajinthe

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